50710-Kurz Zeichnungen und Malerei, 1. Turnus, Tag 4, Betliar, 10.7.25
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PS-248
Schaffen, entdecken, das Gleichgewicht zwischen Raum und Mensch suchen. Darum haben sich heute unter der Leitung von Peter Szappanos junge, hoffnungsvolle Architekten im Zeichenkurs für Zeichnung, Malerei und design in Betliar.
Die Berufserfahrung eines Architekten bedeutet nicht nur, Gebäude zu zeichnen, sondern den Raum um uns herum als lebendigen Organismus zu begreifen, der uns beeinflusst, formt und gleichzeitig unsere Werte widerspiegelt. Architektur hat nicht nur ein Gesicht – sie kann monumental, urban, natürlich, intim oder organisch sein. Auch darüber sprach der Landschaftsarchitekt Peter, der uns die Grundlagen des Denkens über die Landschaft als Mitspieler des Architekten näherbrachte. Die Landschaft ist kein Zusatz. Sie ist die Grundlage von allem. Ein unverzichtbarer Teil des Werkes, in das es selbst integriert werden muss.
Auf der anderen Seite muss diese Regel nicht immer und unter allen Umständen gelten. Die Geschichte des vielleicht bekanntesten Architekten aller Zeiten, Antoni Gaudí, über den heute viel gesprochen wurde, ist ein Beispiel dafür, dass es manchmal der beste Weg zum Erfolg ist, „nicht zu passen“
.
Der heutige Tag drehte sich nicht nur um das sinnliche Wahrnehmen des Raumes und dessen Verständnis. Er handelte auch von praktischen, handwerklichen Praktiken und traditionellen architektonischen Werkzeugen. Mit Kohle, Tusche, Pastellkreiden zu zeichnen und mit Aquarellfarben auf Transparentpapier zu malen, erfordert Konzentration und eine ruhige Hand. Es war nicht einfach, mit diesen Werkzeugen seinen eigenen Traumort zu entwerfen, und das nicht nur, weil es schwierig ist zu verstehen, wo ich mit mir selbst im Gleichgewicht sein kann, sondern auch wegen der technischen Herausforderungen.
Obwohl nicht alle Teilnehmer den Reiz des „Transparentpapiers“ fanden, gelang es jedem Einzelnen, einen erstaunlichen Lebensraum in Harmonie mit der Natur zu entwerfen. Es fehlte nicht an Baumhäusern, unterirdischen Wohnungen, Wasserhäusern, Robotern oder Parks. Wieder einmal zeigte sich, dass die Kreativität von Kindern keine Grenzen kennt
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Am Ende des Tages teilten wir uns in Gruppen auf und entwarfen auf großen Leinwänden eine gemeinsame Stadt aus „Vogelperspektive“. Hier zeigte sich ein sehr unterschiedlicher Ansatz, der hauptsächlich vom Alter abhing. Während bei den jüngeren Künstlern ein Café, eine Eisdiele, ein Spielzeugladen und ein Schreibwarengeschäft in der Stadt nicht fehlen durften, waren es bei den äl


